Biografisches
Lebensdaten: 1942-2014, 1960-66 Medizinstudium. 1966 bis 2009 als Arzt tätig, Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie. Chefarzt.
Erste künstlerische Versuche 1959. In der knapp bemessenen Freizeit als chirurgisch tätiger Arzt an den Wochenenden und im Urlaub künstlerische Aktivitäten. Nach Eintritt des „Unruhestandes" intensivere künstlerische Bemühungen mit Einrichtung eines Ateliers und einer Druckwerkstatt.
Im Kontakt mit zahlreichen Künstlern und durch Kursbesuche sowie durch Eigeninitiative künstlerisch weiterentwickelt: u.a. Otto Knöpfer, Alfred Habermann, Ulrich Minkus, Ulf Raecke, Brigitte Guhle, Andreas Kramer, Christoph Wetzel, Maud Tutsche, Rolf Huber, Olaf Gropp und E.A. Zimmermann.
Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, u.a. mehrfach in Erfurt, Jena, Berlin, Rostock, mehrfach in Sömmerda, Rastenberg, Gotha, Prag, Weimar, Bad Klosterlausnitz, Saalfeld, Alfeld/Hildesheim, Gebesee, Elxleben, Bad Langensalza, Ilmenau, Arnstadt, Bad Berka.
Die künstlerischen Bemühungen gehen eindeutig in Richtung gegenständlich, aber auch mit „Ausflügen" ins Surreale und ins Abstrakte.
Bildgegenstand ist für mich vordergründig der Mensch, als Figur, Akt, Portrait, Karikatur und als surreale Metapher für Liebe und Tod.
Auch Landschafts- und Architekturdarstellungen, Stillleben, insbesondere Pflanzenstillleben und Tierdarstellungen gehören zum Repertoire.
Seit 2006 intensive Beschäftigung mit der Aktdarstellung und Leitung
eines eigenen Aktzeichenkurses. Seit 2008 Jahren Hinwendung zur Druckgrafik mit Unterstützung durch R.Huber und E.A.Zimmermann.
Gegenwärtig Arbeit am „memento mori -Totentanzzyklus" und, nach Israelreise, mit einem Zyklus über jüdisches Leben.
Neuerdings erste Versuche in Plastik und Email.
Seit mehreren Jahren verstärkte Teilnahme an Malreisen (Toskana, Provence, Venedig) und künstlerischen Kursen.
Dr. Hartung verstarb am 13.4.2014
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